Freitag, 29. Juli 2016

Tag 3

Fr, 29.07.16
Früh aufgestanden, geduscht (herrlich warm), mit Ine im Jammie (Uni-Shuttlebus) zum Upper Campus gefahren, runter zum International Academic Programmes Office (IAPO) auf dem Middle Campus, auf Meghan gewartet. Mit Meghan nach Kontaktperson Loren gefragt wegen Registrierung an der Uni, Loren nicht da, bei Finance-Typ Formular zum Bezahlen von 200 US-Dollar exchange fee geholt, zur Uni-Kassiererin gegangen, zurückgeschickt worden wegen fehlender Unterschriften, Unterschriften bei Finance-Typ abgeholt („This is a new form, I thought maybe I don't need to sign it“), zurück, bezahlt, zurück, zum Admissions-Büro geschickt worden, dort die Info bekommen, dass ich mich nicht fertig anmelden kann, da die Anmeldung, die ich im April per Post geschickt habe, nie angekommen ist. Ich muss also demnächst noch mal hin und diesen Schrieb nachreichen. Ich hab mich sehr gefreut.

Gegen elf bin ich mit Meghan mit einem (anderen) Jammie zum Hiddingh Campus gefahren; an der Bushaltestelle hatten wir bereits Linda getroffen, eine unserer sechs weiteren Mitstudentinnen in dem Play-Reading-Seminar, das wir unregistrierterweise just for fun zwei Mal die Woche (Di und Fr) besuchen werden. Da ich sehr müde war und auch die Lektüre für heute natürlich nicht gelesen hatte, waren die zwei Stunden (12:15-14:15) mit Dozentin Veronica enorm anstrengend, obwohl „V“ und alle sehr nett waren. Nachdem ich mir danach ein Stück Pizza gegönnt hatte, sind wir zu fünft mit Mitstudentin Aimee im Auto durch den angsteinflößenden Kapstädter Verkehr zum Strand gefahren. Wir sind zum Green Point Lighthouse gefahren und haben ein Eis in der Creamery gegessen. Ich komme mit den Südafrikanischen Rand (ZAR) noch nicht ganz zu Rande und habe halbversehentlich ein Eis für 55 ZAR = ca. 3,50 EUR gekauft; zugegebenermaßen allerdings ein sehr großes, leckeres Eis. Dann sind wir ein ganzes Stück die Sea Point Promenade entlangspaziert und haben das heute ausgezeichnete Wetter genossen.

Gegen fünf sind wir wieder zurückgefahren bzw. haben uns durch den unglaublichen Feierabendverkehr gequält. Amy hat Meghan nach Hause gebracht; da der Motor ihres Autos zu überhitzen drohte, sind wir anderen drei (Kat, kurz für Katleho, und Bonolo) dann von Amys Wohnung aus alleine unseres Weges gegangen. Ich musste rund 15 Minuten die Main Rd hinunter; das anstrengendste Stück waren die letzten 50 Meter, auf denen ich eine Ewigkeit vor der Ampel stand, die einfach nicht grün werden wollte, während der Verkehr vorbeige-afrika-fahrweist ist. Apropos Verkehr, überall in der Stadt stehen mitten auf den Straßen (besonders den großen, vielbefahrenen) Menschen und versuchen, einem am Autofenster z.B. Blumen zu verkaufen oder Flyer anzudrehen. Der frisch angekommene Europäer wundert sich.

Zum Abendessen habe ich eine afrikanische Gewürzmischung namens Chakalaka ausprobiert. Scharf und lecker.

Karte 1: Station Road/Observatory; UCT Upper/Middle/Lower Campus; Hiddingh Campus (dritter, unbeschrifteter Punkt); Green Point Lighthouse
Karte 2 & 3: Die Lage Kapstadts/der Station Rd in Südafrika

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