Do, 11.08.16
Heute, am letzten Antigone-Tag, gab es noch einmal eine Gruppenarbeit in den alten Gruppen, also in meinem Fall mit Nwabisa und Chiminae. Diesmal sollten wir uns ein alternatives Ende zu Antigone ausdenken sowie Überlegungen darüber anstellen, wie diese neue Version auf die Bühne gebracht werden könnte. Während wir diskutiert haben, saßen wir neben dem Theater in der Sonne, die heute allerdings wesentlich weniger warm war als gestern. Angenehm war's trotzdem, so arbeiten zu können.
Nach der Mittagspause (in der ich mir, anstatt nach Hause zu gehen, von Chiminae eine Konditorei in der Nähe habe zeigen lassen) haben wir uns letztmals zu zehnt zusammengesetzt, unsere Ideen vorgestellt und diskutiert. Mark hat uns im Anschluss seine Vision von Antigone im heutigen Südafrika vorgestellt und ist dabei in eine scharfe Abrechnung mit dem Ex-Präsidenten Thabo Mbeki sowie dem aktuellen Präsidenten Jacob Zuma verfallen. Der eine zu meinungsstark, der andere zu fremdgesteuert; beide sagen und tun fragwürdige Dinge; außerdem seien sie in ihrer politischen Linie, obwohl sie derselben Partei angehören, gegensätzlich, was in der direkten Aufeinanderfolge wenig sinnvoll sei. Ungefähr so habe ich zumindest Marks Ausführungen in Erinnerung. Ich muss mich offensichtlich noch ein wenig tiefer einlesen in die Materie.
Wenn ich auf die letzten zwei Praktikumswochen zurückschaue, kann ich sagen: Ja, die haben sich gelohnt, die haben Spaß gemacht. Hoffentlich geht das so weiter.
Wenn ich auf die letzten zwei Praktikumswochen zurückschaue, kann ich sagen: Ja, die haben sich gelohnt, die haben Spaß gemacht. Hoffentlich geht das so weiter.
Ich habe übrigens Ameisen im Zimmer. Nicht viele, aber ab und an spaziert mal eine auf meinem Laptop herum, oder ich reibe mir eine aus dem Nacken, während ich im Bett liege. Ich hoffe, es werden nicht mehr, wenn der Sommer kommt.



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