Do, 08.09.16
Heute war es mal wieder frisch. Nachmittags hat es sogar ordentlich geregnet, oder zumindest klang das im Büro direkt unterm Dach so. Ich habe mich den Tag über abgemüht, eine neue Version eines Videos zu basteln. Ich bin ein gutes Stück vorangekommen und es ist nicht einmal schlecht geworden. Trotzdem werde ich morgen noch einiges zu tun haben damit.
Von zehn bis elf haben wir uns eine Durchlaufprobe von Jennie auf der Magnet-Bühne angeguckt, „I Turned Around and She Was Gone“, kurz „Gone“ genannt. Jennie hatte sogar in Clanwilliam jeden Morgen dafür geprobt. Ab dem Wochenende wird in Joburg aufgeführt, so weit ich das verstanden habe. Dorthin brach auch Themba heute Nachmittag auf. Er verabschiedete sich von allen, erst in einem Monat wird er wieder zurück sein.
„Gone“ jedenfalls ist eine einstündige One-Woman-Show auf einer Bühne mit nur wenigen Requisiten. Jennie verkörpert meist die griechische Muttergöttin Demeter bzw. eine teilaktualisierte Version davon. Nachgezeichnet wird ihr Verhältnis zu ihrer Tochter Persephone, der Göttin der Unterwelt, und wie sich dieses über ihre Lebenszeit hinweg verändert. Jennie spielt ausgesprochen physisch, schreckt vor allerlei Verrenkungen nicht zurück. In den richtigen Aufführungen wird sie wohl auch ausgiebig mit Wasser arbeiten, wofür dann der Anti-Rutsch-Boden nötig sein wird, den wir neulich in aufgerollter Form durch die Gegend gehievt haben.
„Gone“ jedenfalls ist eine einstündige One-Woman-Show auf einer Bühne mit nur wenigen Requisiten. Jennie verkörpert meist die griechische Muttergöttin Demeter bzw. eine teilaktualisierte Version davon. Nachgezeichnet wird ihr Verhältnis zu ihrer Tochter Persephone, der Göttin der Unterwelt, und wie sich dieses über ihre Lebenszeit hinweg verändert. Jennie spielt ausgesprochen physisch, schreckt vor allerlei Verrenkungen nicht zurück. In den richtigen Aufführungen wird sie wohl auch ausgiebig mit Wasser arbeiten, wofür dann der Anti-Rutsch-Boden nötig sein wird, den wir neulich in aufgerollter Form durch die Gegend gehievt haben.
So ging der Tag dahin, Video, Jennie-Durchlauf, viel mehr Video. Um viertel vor fünf rief Jenny H. den Feierabend aus und schickte Meghan, Honey und mich, die neben ihr einzigen Verbliebenen, nach Hause, da der Regen gerade eine Pause machte. Dort komplettierte ich die Clanwilliam-Kontaktliste und begann, die Fotos zu sortieren.
Fr, 09.09.16
Das Trailer-Machen trat heute in die spannende Phase ein. Als um kurz nach zehn verkündet wurde, Jennie wolle um elf da sein zum Anschauen, hatte ich einen kurzen Moment von „das wird bis elf auf jeden Fall nichts mehr“, woraufhin Margie eine Viertelstunde lang aufbauend mitdachte. So konnte ich Jennie dann doch noch mein Werk vorlegen. Sie war weitestgehend zufrieden, hat die Verantwortung für die finale Abnahme in Margies Hände gelegt und ist Themba hinterher nach Johannesburg abgereist. Anfang Oktober sind beide wieder da.
Nachmittags wurde ich dann einerseits etwas kribbelig bei dem ganzen Millisekunden-Geschnipsel in Bild und Ton. Andererseits hatte ich aber auch Erfolgserlebnisse, weil Dinge geklappt haben. Um kurz vor fünf, passgenau zum Feierabend und zum Wochenende, habe ich Jenny H., ihrer besuchender und Lebenslauf-schreibender Tochter Rachel (?) und Meghan einen ziemlich fertigen Trailer zeigen können. Ich bin zufrieden. Montag letzter Feinschliff, Dienstag gehen wir hoffentlich online.


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