Mi, 28.09.16
Heute Morgen habe ich erstmals bei der singing class der Trainees mitgemacht, gegeben von Clanwilliam-Musiker Shaun. Nach einem Gesprächsteil, bei dem ich interessiert, aber nicht produktivfähig zugehört habe, ging es in eine praktische Gruppenarbeit. Zusammen mit Meagan, Beviol, Lwanda und Honey habe ich (wieder eher interessiert-passiv mitmachend) ein traditionelles Lied Xhosa-Lied bearbeitet. Hier der Text, freundlicherweise niedergeschrieben von Lwanda:
1. malibuyele (it must come back) ekhaya (home) x3, icamagu (the spirit) livumile (has agreed)2. yombela x2, icamagu livumileausgesprochen: [maliBUjélé KAja] x3, [i*schmatz*a-MAgu luMIIIlé]
Das hört sich dann (in unserer Zeitlupenversion) so an: Klick!
Danach habe ich an den Clanwilliam-Fotos weitergearbeitet, bis wir eine Sitzung in kleiner Runde im Büro hatten (Margie, Jenny H., Maggie, Zukisani, ich). Wir besprachen die Culture-Gangs-Präsentation am 22. Oktober. Es gibt neun aufführende Gruppen, wovon allerdings die Manenberg-Gruppe wahrscheinlich wegfallen wird, weil es wegen der Schießereien im Township (heute erneut) kaum Treffen gegeben hat. Wir erwarten um die 250 Personen; Catering und Transport für alle muss noch weiter organisiert werden – Meghans und mein Job.
Nach der Mittagspause ging es weiter mit den Fotos bis zum Feierabend, den Jenny H. sehr gerne bis zu 15 Minuten vorverlegt, was mir aber nie ungelegen kommt, insbesondere heute nicht, da ich langsam genug habe von Fotos.
Do, 29.09.16
Apropos Fotos: Heute ging es damit natürlich direkt weiter. Ich habe außerdem eine kurze Weile Fotos mit Margie durchgeschaut, die möchte, dass ich noch eine weitere Selektion meiner Selektion mache, und mir deswegen ihre Vorstellungen dieser Selektionselektion gezeigt hat.
Fun Fact dabei: Alle freuen sich, dass ich Fotos von Mark gemacht habe. Offenbar gab es bis Mitte 2014 so gut wie keine Fotos von ihm, was immer mal wieder ein Problem gewesen war. Gut, dass ich jetzt welche von ihm habe. Genug sogar.
Nach dem Mittag habe ich mich dann endlich überwunden und ein paar Anrufe getätigt, die Catering-Spendenanfragen wollen schließlich weiterverfolgt werden. Ich habe also bei KFC und Pick n Pay angerufen und zumindest keine abweisenden Antworten bekommen. Von SPAR haben wir außerdem schon 300 Äpfel und möglicherweise Saft in Aussicht gestellt bekommen.
Abends hat Ine norwegisch gekocht, neben mir haben Helen und Ines Freunde Ben und Owen mitgegessen. Es gab Kartoffeln mit Karotten, gestampften Erbsen und Hackbällchen in Bratensoße, zum Nachtisch wurde frischer Apfelkuchen serviert. Sehr lecker.
Zum Schluss noch mal zum Thema #feesmustfall, hier ein eher verstörendes Video aus dem Eastern Cape, das heute durch die sozialen Netzwerke ging:

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