Do, 13.10.16
Heute Morgen habe ich die Voice-Stunde nicht mitgemacht, sondern direkt Crowdfunding betrieben. Ich habe wieder 16 potentielle Geldgeber angeschrieben, diesmal Firmen in Südafrika. Jenny hat Ina Paarmans 10-Kilo-Spende an Biltong mitgebracht. Ich habe einen deutschen Brief ins Englische übersetzt. Margie hat fünf der gestrigen Fotos ausgewählt als Werbematerial. Und so weiter.
Nachmittags habe ich probieren müssen, Ilaria irgendwie zu erreichen, die Italienerin, die Montag angerufen hatte. Ich habe in Bologna angerufen, mit einer anderen Ilaria geredet, niemand wusste etwas, niemand konnte mir Kontaktdaten von irgendwem geben, es war unspaßig. Jenny fand heraus, dass Ducati zu Audi gehört, und wollte mich bei einem Typen anrufen lassen, dessen Namen sie immer wieder ergooglet hatte, sagte sie, im Zusammenhang mit sozialem Engagement. Ich habe den Kerl zum Glück auch noch mal gegooglet, es handelte sich um einen der Vorstandschefs von Audi. Ich habe mich geweigert, ihn anzurufen, weil das einfach unsinnig gewesen wäre; Meghan hat es trotzdem probiert, niemand ging ran. Am Ende habe ich mich acht Minuten lang mit einer sehr freundlichen Dame namens Iris unterhalten, die irgendwo in Deutschland bei Audi sitzt, mir aber auch nicht helfen konnte. Ein wenig frustrierend, das alles.
Die positive Wendung kam dann später am Abend, als Ilaria selbst mir zurückschrieb auf meine Nachricht von vorgestern. „contact_us@ducati.com“. Was für eine blöde E-Mail-Adresse.
Zuletzt habe ich nachmittags Promo-Fotos von/für „23“ gemacht, Nwabisas Stück. Ich bin nicht ganz so zufrieden wie gestern: 23 war ein bisschen weniger bildstark als Kudu, außerdem war die Beleuchtung heute oft suboptimal. Ein paar ganz schöne Bilder sind dennoch entstanden:
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