Mo, 21.11.16
Heute habe ich meinen Tag der Korrektur
einer Bachelorarbeit gewidmet. Das hat den Tag gut ausgefüllt.
Di, 22.11.16
Heute mal wieder: Magnet! Um kurz nach
zwei bin ich hin, habe meinen heute fertiggeschriebenen
Feedback-Bogen abgegeben, die Bearbeitung der „23“-Fotos beendet
und die Bilder auf den Server geladen, Videoclips von Maggie und Mark für
das Margie-Video gedreht. Im Hintergrund fand eine Probe von Lwandas
„Kudu“ statt.
Dann bin ich kurz nach Hause gegangen,
um meinen Laptop wegzubringen, habe etwas Geld abgehoben, und bin wieder
zu Magnet. Für heute hatte ich nämlich zu einem neuen Versuch einer
Clanwilliam-Reunion geladen, die gleichzeitig eine Art
Abschiedsfeier für mich sein sollte. Mit Themba hatte ich
geregelt, dass wir bei Magnet starten könnten, um dann später in
eine Bar in Obz weiterzuziehen.
Anders als beim ersten Versuch kamen
heute tatsächlich Leute. Es half natürlich, dass die Trainees schon
da waren und (bis auf Beviol, die zu ihrer Tochter musste) blieben. Trotzdem, insgesamt waren mehr
als 20 Personen da. Bei Snacks und Getränken saßen und standen wir
im Magnet-Foyer und vor dem Gebäude, ließen
Clanwilliam-Erinnerungen aufleben und unterhielten uns darüber, was
seit Clanwilliam alles passiert ist. Danni z.B. erzählte mir von
ihrer aufregenden Zeit zwischen Studentenprotesten und Beziehung mit
Kerim; Jason macht ein Praktikum bei Amazon und erzählte von seiner
filmskriptreifen Vision eines Informationskrieges; und mit Zizipho
feierte ich ausgiebig Wiedersehensfantasien in Deutschland. Zizipho
machte später außerdem eine ganze Zeit Bilder.
Kurz nach neun schloss Themba ab und
wir zogen weiter ins Stones, wo wir den restlichen Abend verbrachten.
Um zehn mussten wir kurzzeitig wieder zurück zu Magnet, denn von da aus wurden die Trainees für die Heimfahrt abgeholt. Das war der wahrscheinlichste seltsamste Teil des Abends: Wir mussten die Trainees irgendwie nach Hause bekommen, da sie im Dunkeln nicht mehr allein in die Townships fahren können oder sollen. Also bestellte Themba den Magnet-Fahrer David. Aber Magnet bezahlt natürlich keine Partybusse, sozusagen. Daher haben Themba und ich die Kosten für Benzin und David übernommen, wir beide jeweils 250 Rand, knapp 17 Euro. Die Trainees waren nämlich knapp bei Kasse und konnten sich die Fahrt nicht selbst leisten, hätten also, wenn Themba und ich nicht eingesprungen wären, nicht an der Feier teilnehmen können.
Um zehn mussten wir kurzzeitig wieder zurück zu Magnet, denn von da aus wurden die Trainees für die Heimfahrt abgeholt. Das war der wahrscheinlichste seltsamste Teil des Abends: Wir mussten die Trainees irgendwie nach Hause bekommen, da sie im Dunkeln nicht mehr allein in die Townships fahren können oder sollen. Also bestellte Themba den Magnet-Fahrer David. Aber Magnet bezahlt natürlich keine Partybusse, sozusagen. Daher haben Themba und ich die Kosten für Benzin und David übernommen, wir beide jeweils 250 Rand, knapp 17 Euro. Die Trainees waren nämlich knapp bei Kasse und konnten sich die Fahrt nicht selbst leisten, hätten also, wenn Themba und ich nicht eingesprungen wären, nicht an der Feier teilnehmen können.
Seltsame Situation. Einerseits fand ich
es komisch, die Fahrtkosten für die Trainees zu übernehmen. Und
noch mehr, dass Themba die andere Hälfte zahlte, schließlich war
ich es, der das Ganze angeleiert hatte. Andererseits wäre es blöd gewesen, die
Trainees nicht dabeizuhaben. Ich bin sehr froh, dass sie da waren, und am
Ende im Grunde auch damit einverstanden, das finanziert zu haben.
Dafür habe ich keine Snacks gekauft, aber viele gegessen.
Was zur Seltsamkeit unerwartet noch dazukam: Als
die Trainees (bzw. nur Zizipho, Natasha und Lwando plus Honey, da
Livie, Emmanuel und Luthando bei Jason übernachten wollten und
Meagan von Themba nach Hause gebracht werden sollte) schon dabei
waren, in den Magnet-Van einzusteigen, fragte Lwando mich noch, ob
ich ihm 20 Rand geben könnte, er habe nichts mehr, und könne sonst morgen nicht zu Magnet kommen. Ich gab ihm natürlich die 20 Rand
(ca. 1,34 Euro). Seltsame Situation trotzdem.
Zurück im Stones gewann ich mit
Clement zusammen eine Partie Pool. Also Clement gewann für uns und
ich habe den Ball auch ein paar Mal getroffen. Meinen Fotoapparat überließ ich Luthando und anderen.
Gegen zwölf gingen die meisten nach
Hause, nur Themba und Claire blieben noch. Clement brachte erst
Mariana weg, dann auch mich.
Eine sehr schöne Feier war das. Toll war
schon, dass es überhaupt geklappt hat und so viele
Clanwilliamerinnen und Clanwilliamer kamen. Viele
Aufwiedersehens-Umarmungen gab es am Schluss, aber genauso viele „wir
sehen uns irgendwann wieder“-Versprechen. Einige haben sogar schon
angekündigt, mich zu kontaktieren, wenn sie mal nach Deutschland
kommen. Ich darf also auf weitere Clanwilliam-Reunionen hoffen.




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