So, 06.11.16
Heute war nicht so erfolgreich. Meine
letzte Woche durchgeführte Doodle-Umfrage hatte ergeben, dass für
eine Clanwilliam-2016-Reunion die meisten Leute heute um 14 Uhr Zeit
haben. Daher hatte ich für heute ein Picknick im De Waal Park
(Thembas Vorschlag) angesetzt. Als ich dort um zwei ankam (nachdem
mein Uberfahrer mich erst zu einem anderen Ort gebracht hatte, da er
den Park nicht unter dem Namen kannte – vier statt fünf Sterne in
der Bewertung!), traf ich auf Meghan; zwanzig Minuten später kam
Clement dazu. Wir setzten uns ins Gras, unterhielten uns, wurden von
mehreren Hunden belästigt, und warteten auf die rund mindestens zehn
anderen, die zugesagt hatten. Irgendwann kamen Zac und seine
Freundin, deren Name unter Umständen Lilly ist. Sie blieben rund
eine Stunde, dann machten sich die beiden zusammen mit Meghan wieder
auf den Weg. Clement blieb noch und leistete mir weiter Gesellschaft,
wir unterhielten uns gut und machten aus, uns bald noch mal sehen zu müssen. Kurz vor vier verließ dann aber auch er
mich. Ich hatte bis dahin eine WhatsApp-Nachricht
von Kerim erhalten, der meinte, er werde nicht zum Picknick kommen, aber ob
ich ihm Bescheid geben könnte, wenn wir abends noch weiterziehen, und eine von Themba, der meinte, er komme bald.
Nun saß ich also allein im Gras in der
Sonne und war ein klein wenig enttäuscht, aber nicht zu sehr, da
Clement ein guter Kerl ist und das Wetter gut war (sogar einen ganz
ganz kleinen Sonnenbrand holte ich mir, wie ich abends bemerkte). Ich
schrieb Themba, dass er
nicht mehr kommen müsse. Er sah die Nachricht jedoch erst, als er kurz darauf angekommen war. Während wir uns unterhielten, bekam ich noch eine weitere Nachricht, diesmal
von Kim, die mit Danni kommen wollte, das dann aber doch verwarf, als
ich ihr schrieb, dass wir nurmehr zu zweit seien.
Nach einer Weile gaben Themba und ich das Warten auf und er nahm mich mit nach Obz. Dort wollte er auf eine Hauseinweihungsfeier von Freunden von ihm. Er wollte mich eigentlich mitnehmen; als wir ankamen, fühlte ich mich aber nicht sozial genug, um neue Leute kennenzulernen inkl. allem Drum und Dran. Daher lief ich den nicht allzu weiten Weg nach Hause, wo ich gegen fünf ankam. Ich bekam noch eine weitere Nachfrage, ob wir noch im Park seien (von Lauren), ansonsten verbrachte ich den restlichen Tag aber ruhig und entspannt und ohne noch mehr Clanwilliam.
Nach einer Weile gaben Themba und ich das Warten auf und er nahm mich mit nach Obz. Dort wollte er auf eine Hauseinweihungsfeier von Freunden von ihm. Er wollte mich eigentlich mitnehmen; als wir ankamen, fühlte ich mich aber nicht sozial genug, um neue Leute kennenzulernen inkl. allem Drum und Dran. Daher lief ich den nicht allzu weiten Weg nach Hause, wo ich gegen fünf ankam. Ich bekam noch eine weitere Nachfrage, ob wir noch im Park seien (von Lauren), ansonsten verbrachte ich den restlichen Tag aber ruhig und entspannt und ohne noch mehr Clanwilliam.
Mo, 07.11.16
Heute Morgen habe ich mehr oder
weniger spontan eine Tour gebucht, fünf Tage/vier
Nächte Garden Route mit einem Unternehmen namens BokBus Tours. Rund
400 Euro kostet der Spaß. Ein Minibus, ein Tourguide, eine kleine
Reisegruppe; Kapstadt – Oudtshoorn – Cango Caves – Wilderness –
Knysna – Plettenberg Bay – Tsitsikamma National Park – Addo
Elephant National Park – Jeffrey's Bay – zurück Richtung
Kapstadt – zwei (kurze?) Safaris – Hermanus – Kapstadt, so die
angegebene Reiseroute/die Aktivitäten. Ich bin gespannt.
Hier die Karte mit der Route von
der Website von BokBus Tours (oben hin, unten zurück):
Heute Abend gegen halb sechs bin ich zu
Magnet gegangen. Anlass: book launch! Also eine kleine Party zur
Bewerbung des dieses Jahr erschienenen 25-Jahre-Magnet-Buchs. Es gab
ein leckeres Buffet, es gab viele Gäste, es gab ein Q&A mit
Jennie und Mark. Magnet feierte sich selbst, Leute sagten schöne
Dinge, Bücher wurden ver- bzw. gekauft und signiert (ich hatte meines
dummerweise nicht mitgebracht, werde mir die Widmungen aber noch wann
anders holen), die Stimmung war sehr gut. Und wenn ich nicht gerade mit Mark Wessels besprach, wie ich an seine Clanwilliam-Videos komme, oder mit einer Dame namens Rihanna, die Margie zufolge früher viel in Clanwilliam gemacht habe, Deutsch redete, machte ich Fotos. Darum hatten Jennie/Margie mich gebeten.
Als die Veranstaltung gegen neun vorbei und alles aufgeräumt war,
brachte Themba mich nach Hause. Dort traf ich im
Wohnzimmer auf Ine, die mir wütend von der poetry-Veranstaltung
erzählte, von der sie gerade zurückgekommen war. Es handelte sich wohl
um ein Event von und für die schwarze Protestbewegung. Da der
Andrang offenbar sehr groß war, wurden Nicht-Schwarze bald gebeten, den
black bodies doch bitte den Vortritt zu lassen. Es ging anscheinend
um Erfahrungsaustausch und nicht um Wissensvermittlung oder gar
Entertainment. Ine war dem Aufruf gerne gefolgt, hörte aber, wie
eine weiße mutmaßliche Niederländerin sich vor der Tür laut
beschwerte, das sei Rassismus. Ine habe widersprochen,
ungläubig-zornig über die unpassende Äußerung der
Holländerin.
Sie erzählte mir also die Geschichte,
regte sich erneut auf. Und so schlitterten wir in eine rund
zweistündige, spannende Diskussion/Klage über Clinton vs. Trump
sowie Rassismus (und andere -ismen) in verschiedenen Ländern (nur bedingt aufgelockert von einem blutigen Pinguinvideo). Wenn
meine Zeit in Südafrika irgendetwas mit mir gemacht/mir gebracht
hat, dann wohl, dass ich mich mit dem Themenkomplex noch deutlich
intensiver beschäftigt habe/beschäftige als davor schon.
Ach ja: Ich habe kürzlich die berüchtigte Katze audioaufgenommen, die jeden Abend unseren Hinterhof besucht und uns mit ihrem gotterbärmlichen Gekrächze auf die Nerven geht:
Ach ja: Ich habe kürzlich die berüchtigte Katze audioaufgenommen, die jeden Abend unseren Hinterhof besucht und uns mit ihrem gotterbärmlichen Gekrächze auf die Nerven geht:


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