Mi, 16.11.16
Am Mittwochmorgen fuhren wir nach dem
Frühstück nach Jeffreys Bay, dem Ort, an dem wir die nächste Nacht
verbringen sollten. Wir setzten Kailash, Caroline und Susanne ab;
ersterer wollte surfen lernen, die beiden Frauen im hiesigen
Einkaufszentrum (das von außen sehr uneinladend wirkte) shoppen. Wir
restlichen fünf plus Benjamin fuhren zum Addo Elephant Park nahe
Port Elizabeth im Eastern Cape, einem optionalen, nicht vorher
bezahlten Programmpunkt.
Der 1640 km² große Nationalpark ist die Heimat von um die 350 Elefanten,
unzähligen Warzenschweinen, einigen Büffeln, Löwen, Leoparden, und
vielen weiteren Tieren. Benjamin fuhr uns in unserem Bus hindurch;
man durfte das eigene Gefährt nur an wenigen ausgeschilderten Orten
verlassen. Von zwölf bis vier waren wir da, wir sahen viele Tiere,
der Ausflug hat sich absolut gelohnt.
Auf dem Rückweg nach Jeffreys Bay ging
es unter anderem an Motherwell vorbei, einem Township von Port
Elizabeth.
Unser Zimmer im auf den Namen Island Vibe hörenden,
betont lässigen Surfer-Hostel (Jeffreys Bay ist ein Surfer-Paradies) stellte sich als sehr schlicht, aber
als Schlafstätte ausreichend heraus.
Henri und ich machten einen Spaziergang
am direkt unterhalb des Hostels gelegenen, ausgesprochen schönen
Strand Richtung Stadt. Während in Kapstadt das Atlantik-Wasser
eiskalt ist, ist das Indischer-Ozean-Wasser in Jeffreys Bay angenehm.
Immer noch kalt, aber nicht so eisig wie der Atlantik. Selbst der
Strand (feinster Sand) fühlte sich keineswegs kalt an. Die Wellen
jedoch hatten eine enorme Kraft, kamen teilweise auch in
überraschender Höhe über den Strand gespült (Hosenbeine: nass).

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen