Samstag, 19. November 2016

Tag 103

Mi, 16.11.16
Am Mittwochmorgen fuhren wir nach dem Frühstück nach Jeffreys Bay, dem Ort, an dem wir die nächste Nacht verbringen sollten. Wir setzten Kailash, Caroline und Susanne ab; ersterer wollte surfen lernen, die beiden Frauen im hiesigen Einkaufszentrum (das von außen sehr uneinladend wirkte) shoppen. Wir restlichen fünf plus Benjamin fuhren zum Addo Elephant Park nahe Port Elizabeth im Eastern Cape, einem optionalen, nicht vorher bezahlten Programmpunkt.

Der 1640 km² große Nationalpark ist die Heimat von um die 350 Elefanten, unzähligen Warzenschweinen, einigen Büffeln, Löwen, Leoparden, und vielen weiteren Tieren. Benjamin fuhr uns in unserem Bus hindurch; man durfte das eigene Gefährt nur an wenigen ausgeschilderten Orten verlassen. Von zwölf bis vier waren wir da, wir sahen viele Tiere, der Ausflug hat sich absolut gelohnt.

Auf dem Rückweg nach Jeffreys Bay ging es unter anderem an Motherwell vorbei, einem Township von Port Elizabeth.

Unser Zimmer im auf den Namen Island Vibe hörenden, betont lässigen Surfer-Hostel (Jeffreys Bay ist ein Surfer-Paradies) stellte sich als sehr schlicht, aber als Schlafstätte ausreichend heraus.

Henri und ich machten einen Spaziergang am direkt unterhalb des Hostels gelegenen, ausgesprochen schönen Strand Richtung Stadt. Während in Kapstadt das Atlantik-Wasser eiskalt ist, ist das Indischer-Ozean-Wasser in Jeffreys Bay angenehm. Immer noch kalt, aber nicht so eisig wie der Atlantik. Selbst der Strand (feinster Sand) fühlte sich keineswegs kalt an. Die Wellen jedoch hatten eine enorme Kraft, kamen teilweise auch in überraschender Höhe über den Strand gespült (Hosenbeine: nass).

Nach unserem Spaziergang gab es Essen, die Gasthäusler kamen dafür zu uns. Wir saßen noch eine Weile im Bar-Restaurant-Bereich, bevor wir gegen zehn ins Bett gingen. Die Tür ließen wir offen und damit nicht nur Frischluft, sondern auch das Meeresrauschen herein.

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